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Forschungsstelle

"Wie schön müsste es sein, mit der Sonne selbst zu malen." Seit jeher geht von leuchtendem farbigen Glas eine Faszination aus, die vor allem die Künstler des Expressionismus für sich entdeckten. Seitdem entwickelte die Glasmalkunst nach der Epoche des Mittelalters eine zweite Blütezeit im 20. Jahrhundert.

Die Stiftung Forschungsstelle Glasmalerei des 20. Jh. e.V. wurde 1993 gegründet mit dem Ziel, die Glasmalerei vornehmlich des 20. Jahrhunderts zu sammeln, zu dokumentieren, zu präsentieren und wissenschaftlich aufzuarbeiten.

In über zehn Jahren sind Daten zu 1.500 Künstlern, die Glasbilder entworfen haben, zusammengetragen worden.

In einer wissenschaftlichen Datenbank werden alle Werkdaten mittels EDV erfasst. So ist erstmals die Grundlage für die vergleichende Wissenschaft gegeben.

In der Zusammenarbeit mit kunsthistorischen Universitätsinstituten besteht die Möglichkeit von Dissertationen und Magisterarbeiten.

Abbildung: Johan Thorn Prikker, Kapellenfenster, 1911, Neuss, ehem. Gesellenheim

 

© 2004 Stiftung Forschungsstelle Glasmalerei des 20. Jh. e.V.